Ausstellungsgebäude

John-Heartfield-Haus

"Kinderhaus" - hier konnten die Enkel übernachten

Auf dem Heartfield-Grundstück im Schwarzen Weg 12 ist das Sommerhaus, das Kinderhaus und der Waldgarten zu besichtigen. Im 2010 sanierten Sommerhaus wurde das Kaminzimmer wieder original eingerichtet. Neben Schreibtisch, Sekretär und anderem Mobiliar sind viele kleine Objekte – eine seltene Ansammlung von Kinderspielzeug, Reisemitbringseln aus der Sowjetunion, aus China und dem Exil zu sehen. In der Gesamtheit erinnert dieser Raum an eine inszeniert wirkende Kulisse mit der Krone über dem Kamin und einem dramatischen Holzengel in einer Zimmerecke.

Blick vom Kaminzimmer über den Großen Däbersee

Heartfield hat sich hier einen Herzenswunsch erfüllt: den Ort einer glücklichen Kindheit und  der Geborgenheit, erfüllt von Erinnerungen,  fern von der bedrückenden Realität und dem gehetzten Leben konnte er sich hier an den schönen, einfachen Dingen des Lebens erfreuen. In der ehemaligen Küche und Schlafzimmer sind heute Fotomontagen von John Heartfield  und in Vitrinen wechselnde Ausstellung zu sehen.  Zur Zeit befindet sich dort die Ausstellung  der Akademie der Künste

“John Heartfield und die `Free German League of Culture`- Reproduktion von Fotomontagen und Archivalien aus dem englischen Exil”.

eine seltene Ansammlung von Kinderspielzeug und Reisemitbringseln

Waldgarten mit Bambus, Rhododendron, Geranium und Chinesischen Angelikabaum

 

WaldKAuTZ
(Waldsieversdorfer Kultur-, Ausstellungs- und Tourismuszentrum)

WaldKAuTZ zur Neueröffnung 2010

Seit dem 20.09.2003 gibt es im WaldKAuTZ die Dokumentationsausstellung über John Heartfield.
Hier sind zwanzig der wichtigsten Arbeiten John Heartfields aus den Jahren 1928 bis 1942 zu sehen, an denen sowohl die Gründe für den Aufstieg des Nationalsozialismus in Deutschland als auch die politische Linie der KPD erkennbar ist.

Ausstellung von Reprints und Buchumschlägen

In den Vitrinen ist eine kleine Auswahl, stellvertretend von den über Dreihundert Buchumschlägen, die Heartfield entwarf zu sehen. Von Kurt Tucholsky stammt der Ausspruch:

“Wenn ich nicht Peter Panter wäre [eines der Pseudonyme Tucholskys], möchte ich Buchumschlag im Malik-Verlag sein. .. Was fällt ihm alles ein! Was macht er für bezaubernde Dinge! … Da sich die deutschen Bücher noch nicht wie die französischen zu einem einheitlichen Gewande aufgeschwungen haben, muss gesagt werden: bei Maliks werden sie am besten angezogen.”
 
 

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