Veranstaltungen 2021

Liebe Gäste, wir haben unser Programm für 2021 zusammengestellt und hoffen, dass auch für sie Interessantes dabei ist. Kaffee und Kuchen bei den Veranstaltungen sind wieder geplant.

So. 30. Mai 2021, 13 Uhr

DA bin ich! Ein Leben wie eine Collage.
Eröffnung der Ausstellung zu den Lebensstationen John Heartfields, Federzeichnungen und Soundinstallation von Ireen Zielonka

Ireen Zielonka ist seit 10 Jahren eng mit dem Freundeskreis und John Heartfield verbunden. Ihre Ausstellung mit 16 Federzeichnungen zeigen Heartfields Lebensstationen anhand seiner Aufenthaltsorte und seiner Fotomontagen. Diese Bilder haben karikaturhafte, dadaistische Züge und sind wie Heartfields Collagen genau komponiert. Die Ausstellung wird bis zum Saisonende gezeigt.

 

1.Auflage 1976, Aufbau-Verlag Berlin und Weimar, Einbandgestaltung Klaus Wittkugel

So. 30. Mai 2021, 15 Uhr
Wieland Herzfelde: Kürzlich vor 60 Jahren

Begegnung mit Else Lasker-Schüler
„Ich will Dir einen Brief schreiben. Ich habe mir selbst nicht gesagt, warum ich das will, und weiß, dass auch Du nicht danach fragst.“…

KONZERT LESUNG aus seinem Buch „ZUR SACHE“ – Biografische Aufzeichnungen geschrieben und gesprochen zwischen 18 und 80.
Es liest Sabine Frost, begleitet von Stefan Hessheimer, Mundharmonika und Borries Schlüter, Piano.

 

 

 

 

Christine Fischer-Defoy und Michael Krejsa, Verlag Berlin-Brandenburg/Quintus-Verlag.

Sa. 19. Juni 2021, 15 Uhr
John Heartfield. Das Berliner Adressbuch 1950–1968

Buchvorstellung

John Heartfields Berliner Adressbuch (1950–1968) veranschaulicht sein weitgespanntes privates wie berufliches Netzwerk. Die Verbindungen reichen von Freunden aus dem Exil über Künstlerkollegen in Ost und West, politischen Kontakten bis hin zum Tierarzt.

Zu vielen Einträgen des im Frühjahr 2020 im Berliner Quintus-Verlag erschienenen Buches finden sich im John-Heartfield-Archiv der Akademie der Künste noch unveröffentlichte Korrespondenzen und Fotografien, die eine Kommentierung ermöglichten. Auszüge aus dem Adressbuch werden um biografische Anmerkungen, Anekdoten und Briefzitate von etwa 120 Adressatinnen und Adressaten bereichert – von Becher und Brecht über Havemann und Heym bis zu Piscator, Seghers und Weigel.
Kirsten Block und Christian Steyer lesen aus Briefen und Texten aus dem reichen Bestand des John-Heartfield-Archivs. Christine Fischer-Defoy und Michael Krejsa erzählen von ihren Heartfield-Recherchen und stellen die Publikation vor. Dazu erklingt eine Toncollage von Christian Kesten.

 

Die Tänzerin und Choreografin Katja Erfurth, Foto © Volker Metzler

Sa. 26. Juni 2021, 15 Uhr
Die Befreiung der Sinne – Katja Erfurth tanzt Heartfield

Gründungsimpuls für die Kunstarchive in der Akademie nach 1945 war die Rückgewinnung der von den Nationalsozialisten verfemten, verfolgten und auch ermordeten Künstler*nnen mit ihrem Werk – unter ihnen Valeska Gert, John Heartfield und Erwin Piscator. Sie waren nicht immer willkommen – weder in der DDR, noch in der BRD. Manchmal dauerte es Jahre, bis sie wieder an alte Erfolge anknüpfen konnten, oftmals gelang es nicht. Ihre Archive aber geben weiter Auskunft über diese Menschen und ihr Werk – und sie geben Anstoß, sich mit diesem Erbe heute wieder neu auseinanderzusetzen: in Wort, Musik und Tanz und damit eine Haltung zu beziehen, die über die persönliche Biographie eines jeden Einzelnen hinausgeht.

Begrüßung: Michael Krejsa, Leiter Archiv Bildende Kunst
Vortrag:  Stephan Dörschel und Helene Herold, Archiv Darstellende Kunst
Tanz und Musik: Katja Erfurth und Stefan Mock

 

Die Vorbesichtigung der Objekte erfolgt.

So. 22. August 2021, 16 Uhr,  Vorbesichtigung ab 11 Uhr

Benefiz-Kunstauktion

mit Dr. Michael Ulbricht vom Leipziger Buch- und Kunstantiquariat.
Gemälde, Zeichnungen und Grafiken der „Leipziger Schule“ und anderer internationaler Künstler u.a. Max Klinger, Erich Heckel, Wolfgang Mattheuer, Werner Tübke, Michael Triegel, Arno Mohr, Armin-Müller-Stahl, Marc Chagall, James Rizzi.
Mit musikalischen Einlagen.

 

Wir bedanken uns für die kontinuierliche Unterstützung und Beratung bei der Akademie der Künste, Archiv Bildende Kunst und  bei den Enkeln Bob und Jolanda Sondermeijer aus Rotterdam.

 

Herzlichen Dank auch für die kontinuierliche Unterstützung durch:

Foerderung