Veranstaltungen 2018

26. Mai 2018, 15 Uhr

„George Grosz. Sein Leben“

Buchvorstellung mit Helen Adkins, Musik: Ana Fonell

Buchcover: GEORGE GROSZ. SEIN LEBEN, Lothar Fischer, Helen Adkins, Berlin: Hendrik Bäßler Verlag 2017, 216 Seiten, mit zahlreichen Abbildungen, ISBN 978-3-945880-15-9, 18 Euro

Buchcover: GEORGE GROSZ. SEIN LEBEN, Lothar Fischer, Helen Adkins, Berlin: Hendrik Bäßler Verlag 2017, 216 Seiten, mit zahlreichen Abbildungen, ISBN 978-3-945880-15-9, 18 Euro

Fast 60 Jahre nach seinem Tode erinnert diese Monografie an George Grosz, den bedeutendsten deutschen Zeichner des 20. Jahrhunderts. Die Autoren schildern lebendig den durch die politischen Zeitumstände bewegten Lebensweg des Künstlers und lassen den Leser eintauchen in die Gesellschaft der 1920er Jahre, die geprägt waren von Inflation und dem krassen Gegensatz von arm und reich, mit einer aufblühenden Kunst- und Kulturszene vor allem in Berlin. Die Aktualität seiner Kunst lässt Grosz heute – auch für die junge Generation – als einen großen Humanisten und Mahner erscheinen.

Ana Fonell, hier bei einer Veranstaltung 2011 am Heartfield-Haus. 2012 begeisterte sie uns bereist bei dem Programm "Ach knallige Welt, du Lunapark".

Ana Fonell, hier bei einer Veranstaltung 2011 am Heartfield-Haus. 2012 begeisterte sie uns bereits bei dem Programm “Ach knallige Welt, du Lunapark”. Wir freuen uns auf ihr Kommen.

ANA FONELL, die Großnichte des Künstlers George Grosz, wird das Programm musikalisch begleiten.  Ihr Spektrum umfasst die Interpretation von literarischen Liedern und Chansons, u. a. auch von frühen Texten und Gedichten von George Grosz. In den letzten Jahren liegt ihr Fokus speziell auf dem argentinischen Tango.

LOTHAR FISCHER wurde 1932 in Freital bei Dresden geboren. Er ist ein deutscher Kunsthistoriker, Schriftsteller, Journalist und Zeichner. 1969 Veröffentlichung einer Monographie über Max Ernst, 1979 über Heinrich Zille, 1981 über Otto Dix sowie drei Publikationen über Anita Berber, zuletzt 2014 im hendrik Bäßler verlag · berlin.

HELEN ADKINS ist freiberufliche Kunsthistorikerin und Kuratorin. Sie ist 1960 in London geboren, in Paris aufgewachsen, seit 40 Jahren in Deutschland und seit 30 Jahren in Berlin. Nach dem Studium in Freiburg im Breisgau, arbeitete sie als Kuratorin bei internationalen Ausstellungen u. a. in Berlin, Montreal und Moskau. 1988 verantwortete sie die Rekonstruktion der Ersten Internationalen Dada-Messe von 1920 (Stationen der Moderne, Berlinische Galerie). 1996–2002 leitete sie ihre eigene kommerzielle Galerie für aktuelle Kunst. 2008 wurde sie über die Dada-Montagen von Erwin Blumenfeld promoviert. Seit zehn Jahren lehrt sie an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig.

 

23. Juni 2018, 15 Uhr

„Ede und Unku“

musikalisch-literarische Buchvorstellung mit Juliane von Wedemeyer und Janko Lauenberger

Buchcover: Gütersloher Verlagshaus, 2018,ca. 240 Seiten, Gebunden mit Schutzumschlag  € 20,00 , ISBN 978-3-579-08694-1

Buchcover: Gütersloher Verlagshaus, 2018,ca. 240 Seiten, Gebunden mit Schutzumschlag € 20,00 , ISBN 978-3-579-08694-1

»Ede und Unku« ist mit über 5 Mio Exemplaren eines der meistverkauften Bücher in Deutschland. Die Erstausgabe erschien 1931, das Buch war viele Jahre Schullektüre und erzählt von der ungewöhnlichen Freundschaft zwischen dem Arbeiterjungen Ede und dem Sintimädchen Unku während der Weimarer Republik. Doch kaum jemand weiß, was aus Unku, dem kleinen »Zigeunermädchen«, geworden ist oder kennt ihre wahre Geschichte.

Janko Lauenberger, bekannt als Musiker in der Berliner Jazz-Szene, ist der Urgroßcousin Unkus. Ihm ist es eine Herzensangelegenheit, gemeinsam mit der Journalistin Juliane von Wedemeyer, die Spuren seiner großen Sinti-Familie zu erforschen, die in der Zeit von 1918 bis 1945 Schreckliches durchleben musste.  Im Spiegel der Erlebnisse seiner Vorfahrin reflektiert Lauenberger seine eigene Kindheit als Sinto in der DDR und zeichnet ein außergewöhnliches Familienportrait, das den rund 150.000 Sinti und Roma in Deutschland – dem scheinbar vergessenen Volk Europas –  ein Gesicht gibt.

Die Erstausgabe 1931 erschien im MALIK-VERLAG. Der Schutzumschlag wurde dort von John Heartfield gestaltet.

JANKO LAUENBERGER

JANKO LAUENBERGER

JANKO LAUENBERGER, geboren 1976, arbeitet als Jazz-Musiker in Berlin. Ausgebildet hat ihn sein Vater, Gründer der DDR-Kultband »Sinti Swing Berlin«. Seit seinem 16. Lebensjahr spielt Lauenberger in der Band mit, widmet sich aber auch eigenen musikalischen Projekten.

JULIANE VON WEDEMEYER

JULIANE VON WEDEMEYER

 

 

 

JULIANE VON WEDEMEYER, geboren 1975, ist freie Autorin und arbeitet heute vor allem für die SZ. Ihre ersten Reportagen und Porträts schrieb sie für den Berliner Tagesspiegel. In der Nähe Berlins ist sie auch aufgewachsen.

 

 

 

 

 

 

25. August 2018, 15 Uhr

„John Heartfield und Weggefährten – Stefan Heym“

musikalisch, literarische Erinnerungen mit der Jazzsängerin Ruth Hohmann, dem Musiker Lukas Natschinsky und der Schauspielerin Gabriele Gysi

weitere Informationen folgen

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