Fotomontagen von John Heartfield

Seit dem 20.09.2003 gibt es im Waldsieversdorfer Kultur-, Ausstellungs- und Tourismunszentrum, dem "WaldKAuTZ" die Dokumentationsausstellung über John Heartfield.

Hier sind zwanzig der wichtigsten Arbeiten John Heartfields aus den Jahren 1928 bis 1942 zu sehen, an denen sowohl die Gründe für den Aufstieg des Nationalsozialismus in Deutschland als auch die politische Linie der KPD erkennbar ist.

In den Vitrinen ist eine kleine Auswahl, stellvertretend von den über Dreihundert Buchumschlägen, die Heartfield entwarf zu sehen. Von Kurt Tucholsky stammt der Ausspruch: "Wenn ich nicht Peter Panter wäre [eines der Pseudonyme Tucholskys], möchte ich Buchumschlag im Malik-Verlag sein. .. Was fällt ihm alles ein! Was macht er für bezaubernde Dinge! ... Da sich die deutschen Bücher noch nicht wie die französischen zu einem einheitlichen Gewande aufgeschwungen haben, muss gesagt werden: bei Maliks werden sie am besten angezogen."

Heartfields Meisterschaft zeigte sich vor allem darin, dass er es verstand, Metaphern oder moderne Allegorien in der Bildsprache zu entwickeln, die "Unsichtbares sichtbar machten" (Günther Anders, zur Ausstellung in New York 1938).





Das Foto zeigt die Wiedereröffnung der Ausstellung nach Sanierung des alten Schulgebäudes am 27. Juni 2010.

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 Freundeskreis John Heartfield Waldsieversdorf e.V.